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Dienstag, 02 Juni 2015 06:41

Wie entsteht ein Furz?

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Verdauungssystem des Menschen Verdauungssystem des Menschen Verdauungssystem von BMK / LadyofHats - Wikimedia Commons

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, warum man ab und zu pupsen muss? Doch wie entsteht so ein Furz und warum furzen wir?

Sie sind laut, manchmal leise, manchmal geruchlos und manchmal ziemlich übel riechend - die Furze. Doch für einen Furz braucht man sich nicht zu schämen, es ist eigentlich nichts unnatürliches oder anstößiges, furzen gehört einfach zum Leben dazu. Und genauer: zu unserer Verdauung. Denn ein Furz ist nichts anders, als bei der Verdauung entstehendes Gas. Dieses Gas entsteht im Dickdarm, indem Bakterien die aufgenommene Nahrung zersetzen. Bei diesem Prozess scheiden diese Bakterien ein Gas aus, welches dann den Furz bildet. Dieses Gas hat die folgenden Bestandteile:  Stickstoff zu etwa 65%, Wasserstoff zu etwa 20 Prozent, zehn Prozent bildet das Kohlendioxid, drei Prozent das Gas Methan und sogar zwei Prozent Sauerstoff sind in einem Furz enthalten. Doch diese Gase sind alle geruchlos.
Und nun das Gemeine: Damit ein Furz richtig stinkt, sind diesem Gasgemisch übel riechenden Bestandteile chemischer Verbindungen der Thiole beigefügt. Auch diese Substanzen entstehen beim Verdauungsvorgang und geben dem Furz seinen typischen und üblen Geruch.

Wenn man keine Darmentzündung hat, oder nicht gerade etwas stark blähendes gegessen hat, dann entstehen bei jedem Menschen täglich bis zu einem ganzen Liter Furz, welcher auf natürlichem Weg über den Po (Anus) an die Außenwelt abgegeben wird. Es furzen also alle Menschen, keiner kann sich dagegen wehren. 

Früher war der Furz nichts schlimmes, er gehörte eben zum Leben dazu, und das einfache Volk furzte bei jeder Gelegenheit, auch beim Essen. Nur in der feinen Gesellschaft war Furzen in der Öffentlichkeit, oder sogar bei Tisch, ein schlimmes Vergehen (heute würde man sagen: ein "No-Go"), was auf keinen Fall passieren durfte. Dieser Umgang mit dem Furz in der feinen Gesellschaft hat sich auch in unsere Umgangsformen übertragen, denn man furzt nicht am Tisch beim Essen und auch nicht in der Öffentlichkeit vor vielen Leuten. Und wenn es doch jemand tut, dann wird er mit strafenden Blicken "belohnt".
Doch Jungs sind da etwas besser dran, denn einem Jungen wird ein Furz in der Öffentlichkeit eher verziehen als einem Mädchen. Aus diesem Grund pupsen Mädchen eher heimlich, wenn sie sich alleine fühlen. Also: auch wenn man manchmal denken könnte, dass nur Jungs furzen, auch Mädchen müssen pupsen!

 

Gelesen 8495 mal Letzte Änderung am Dienstag, 29 November 2016 19:36

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