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Freitag, 24 Februar 2017 13:42

Was war die Renaissance?

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Villa La Rotonda in Vicenza (Italien) - ein typischer Renaissancebau Villa La Rotonda in Vicenza (Italien) - ein typischer Renaissancebau © Hans A. Rosbach - lizensiert unter CC-BY-SA-2.5 via wikimedia.org

In der Entwicklungs-Geschichte der Menschheit gibt es verschiedene Epochen und Zeiträume, welche als Zeitalter bezeichnet werden. Eines davon war die Epoche der Renaissance. Doch was genau war die Renaissance?

Die Antike, das Mittelalter und die Neuzeit sind die Entwicklungsabschnitte der Menschheit, die ziemlich ausführlich im Schulunterricht behandelt werden. Der Grund dafür ist, dass diese 3 Epochen die längsten Phasen der Entwicklungsgeschichte der Menschheit sind. Als die Zeit der „Renaissance“ wird dabei der Zeitraum zwischen dem 15. und dem späten 17. Jahrhundert bezeichnet. Mit der Renaissance wurde der Zeitabschnitt des Mittelalters abgelöst, welches etwa vom Jahre 500 n.Chr. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts dauerte.

Die Menschen der Renaissance lehnten das sehr religiöse und rückständige Mittelalter ab, welches sehr stark unter dem Einfluss der Kirche stand. Die Menschen wurden unterdrückt und waren sehr leicht zu beeinflussen, weil Bildung für das normale Volk nicht vorgesehen war. Viele unzufriedene Menschen versuchten sich nun auf die Errungenschaften der griechischen und römischen Antike zurück zu besinnen, welche als sehr fortschrittlich galt.

Die Renaissance, was französisch ist und auf deutsch „Wiedergeburt“ bedeutet, gilt bis heute als die Zeit der kulturellen Blüte in Europa. Die Renaissance war die Zeit für viele noch heute bekannte Künstler, Dichter und Philosophen. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Renaissance zählen unter anderem Künstler wie Raffael, Michelangelo und Leonardo da Vinci, Schriftsteller wie Dante Alighieri und William Shakespeare, sowie Philosophen wie Niccolo Machiavelli und Erasmus von Rotterdam.

Die Renaissance begann in Norditalien

Seinen Anfang nahm die Renaissance im frühen 15. Jahrhundert in Norditalien, von dort breitete sie sich schrittweise im restlichen Europa aus. Als Renaissance wird dieser Zeitabschnitt aber erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts bezeichnet. Vorher hatte er die Bezeichnung „Rinascimento“, was der italienische Begriff für Renaissance ist und erstmals um 1550 von dem Künstler Giorgio Vasari verwendet wurde.

Was war an der Renaissance besonders?

Den Begriff „Renaissance“ verwendet man also seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Bezeichnung für diese kulturgeschichtliche Epoche der Menschheit. Wichtige Neuerungen und Errungenschaften der Renaissance waren zum Beispiel die Erfindung des Buchdrucks, der um 1450 von Johannes Gutenberg erfunden wurde, oder auch die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492.

Als entscheidender und wichtigster Unterschied zum Mittelalter gilt bis heute der sogenannte "Humanismus", bei dem der Mensch zum Mittelpunkt einer neuen Weltanschauung wurde. Auch einfache Menschen erhielten Zugang zu Büchern und Bildung und konnten aufgrund ihres Wissens der Welt offener und kritischer begegnen. Auch die Spaltung der katholischen Kirche durch Luther war eine grundlegende Errungenschaft dieses wichtigen Zeitabschnittes.

Doch nicht nur in Kunst, Bildung und Kultur vollzog sich in der Zeit der Renaissance ein bedeutender Wandel, sondern auch in der Architektur. So nahmen die Bauwerke klarere Strukturen an, alte Bauwerke aus der Antike waren oftmals Vorbilder für neue Projekte. Geometrische Formen, wie Quadrate und Kreise und hohe Säulen bildeten die Grundlage für den Bau neuer großer Gebäude. Aber auch Elemente der Gothik, eine Entwicklungsepoche, welcher vor der Renaissance stattfand, wurden übernommen und weiterentwickelt.

Gelesen 180 mal Letzte Änderung am Sonntag, 26 Februar 2017 17:20
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